Aus einer Kombination des einfachen Muskeltestverfahrens und Heilmethoden der chinesischen Medizin ist Mitte der 60er Jahre in den USA die Kinesiologie entstanden.
Es werden dabei sämtliche Leiden von einem Grundproblem - der Blockade des Energiesystems - aus betrachtet.
Kinesiologie ist die "Lehre von der Bewegung". Genauer gesagt: „Die Lehre von der Bewegungsenergie im menschlichen Organismus“. Damit begründet sie ein völlig neues Gebiet zwischen den Bereichen Medizin, Psychologie und Pädagogik. Die Kinesiologie versteht sich jedoch nicht als Alternative, sondern im Finden neuer Ansatzpunkte und Ergänzungen.
Das Energiesystem des Menschen ist dem naturwissenschaftlich denkendem Westen nur schwer zugänglich und birgt noch so manche Rätsel in sich. Viele sogenannter alternativen Heilmethoden benutzen die mehr oder weniger nachvollziehbare Beeinflussung des menschlichen Energiesystems, um zu "heilen". Mit der Kinesiologie und dem Muskeltest sind wir erstmals in der Lage, dieses Energiesystem direkt am Körper zu überprüfen und notwendig gewordene Korrekturen sofort anzuwenden. Die Kinesiologie bietet so die Möglichkeit, bisher schwer verständliche Begriffe, wie "Energiesystem" und "Lebenskraft", anschaulich zu verdeutlichen.
Die Aufmerksamkeit der Kinesiologie liegt in erster Linie auf dem sogenannten Muskeltest als Kommunikationsbrücke zum Unbewussten und zum Körper. Mit diesem Test lässt sich feststellen, ob ein Muskel einem sanft ansteigenden Druck standhalten kann - oder nicht. Im weitesten Sinne ist der Muskeltest ein erweiterter und verfeinerter Muskelfunktionstest, wie er auch von Neurologen durchgeführt wird. Mit der Kinesiologie testen wir jedoch nicht nur die Funktion und die Kraft eines Muskels, sondern prüfen das mit ihm verbundene Meridianenergiesystem.
Emotionaler Stress, falsche Ernährung, körperliche Fehlhaltungen (z.B. am Arbeitsplatz), mangelnde Bewegung, unausgewogene Gehirn- und Organfunktionen etc. können den Meridianfluss beeinträchtigen. Welcher der Faktoren einen Menschen beeinflusst, lässt sich über das Muskel- und Meridiansystem herausfinden. Die Kinesiologie setzt den Muskeltest als "Diagnosemittel" ein.
Stressfaktoren unterschiedlicher Art blockieren mehr oder weniger stark den freien Fluss der Lebensenergie in unserem Meridiansystem und setzen unser Energieniveau herab. Durch kinesiologische Techniken können wir herausfinden, welche „Korrekturen“ notwendig sind, um unsere Energie von diesen Stressfaktoren zu entlasten.
„Korrektur“-Methoden aus den verschiedenen Richtungen der Kinesiologie haben sich ebenso bewährt, wie der Einsatz von Farben, Symbolen, Bachblüten etc. Ein anschließender erneuter Muskeltest gibt sofort Aufschluss darauf, ob das Problem korrekt behandelt wurde oder ob noch etwas zu tun bleibt. Bei dieser Arbeit verlassen wir uns ganz auf den Körper und nicht auf den bewussten oder unbewussten Willen. Da jeder Mensch ein einzigartiges Individuum ist, liegt die Quelle der benötigten Informationen im Körper der Testperson selbst.
Mit den Methoden der Kinesiologie werden Energieblockaden in Körper, Seele und Geist identifiziert und balanciert, um den Menschen von der Last und den Grenzen seines angelernten Glaubenssystems zu befreien. So kann er seine ganze Energie seinen eigentlichen Zielen widmen. In dem Maße, wie wir diese Blockaden auflösen, befreien wir unser volles Potential und gewinnen einen tieferen Kontakt zum eigenen Körper, zu unserer Seele und unserer Lebensenergie.
Die Kinesiologie erhebt nicht den Anspruch, für alle Probleme eine Lösung zu haben. Sie bietet jedoch eine neue Perspektive, Lösungswege zu betrachten.
Wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Kinesiologie nicht in akuten Notfallsituationen anzuwenden ist! Bei Beschwerden jeglicher Art ist ein Arztbesuch unerlässlich. In der Schulmedizin gilt die Kinesiologie als noch nicht wissenschaftlich anerkannt.
Artikel: Wie aus einem hyperaktiven "Zappelphilipp" ein gesunder Junge wurde...